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Samos - Wein Wald und wunderbare Strände

Von Griechische Inseln Team |

Samos, die achtgrößte Insel Griechenlands ist bis heute nicht vom Massentourismus vereinnahmt worden. Reine Badeorte sind hier nur Randerscheinungen. In den beiden Inselstädten Vathy und Karlovassi sowie  in den Dörfern im Binnenland herrscht auch außerhalb der Touristensaison noch reges einheimisches Leben. Hauptgrund dafür ist der berühmte Samos-Wein, der der Insel Samos dicht vor der kleinasiatischen Küste ein zweites, kräftiges wirtschaftliches Standbein beschert. Samos ist eine sehr gebirgige Insel.

Mit dem 1433 m hohen Kerkis steigt sie nach Kreta, Euböa und Samothraki am vierthöchsten aus der Ägäis auf. Das Kerkis-Massiv und das zweite Inselgebirge, der immerhin auch noch 1253 m hohe Ambelos, tragen mit kahlen, steilen Felswänden und tiefen Tälern teilweise alpine Züge und erinnern mit ihrer Rauheit ein wenig an Kreta. Im Gegensatz zu jener größten griechischen Insel aber kann man ganz Samos gut in zwei Wochen Ferien kennenlernen, denn die größte Entfernung von West nach Ost beträgt nur 45 km Luftlinie, von Nord nach Süd etwa 20 km.

Taverne im Bergdorf Manolates

Samos lebt nicht nur vom Tourismus. Weinanbau, Verwaltung und Kleingewebe geben fast ebenso vielen Menschen Arbeit wie der Fremdenverkehr. Dadurch bleiben auch die Bergdörfer wie Manolates am Leben, verwandeln sich nicht durch Abwanderung in Geisterstätten. Etwa 30 Ortschaften abseits der Küsten bieten dem Gast noch Gelegenheit, ursprünglichen griechischen Alltag kennen zu lernen, in einfachen Kaffeehäusern zu sitzen oder in gemütlichen Tavernen samiotisch zu essen und zu trinken.

Abendstimmung am Strand bei Votsalakia auf SamosBadeurlauber haben auf Samos die Wahl zwischen vielen sehr unterschiedlichen Stränden. An der Südküste sind sie manchmal fast  schnurgerade und kilometerlang wie bei Mykali und Balos oder zwischen Pythagorio und Ireo. Dann wieder gibt es von begrünten Felsen eingerahmte Buchten wie an der Nordküste zwischen Kokkari und Agios Konstantinos oder wie Kerveli an der Ostküste. Kies- und Kieselsteinstrände überwiegen auf Samos - feinen Sand findet man nur an tzwei Stränden mit gleichem Namen, der auf eben diese Tatsache aufmerksam macht: Psili Ammos östlich von Pythagorio und Psili Ammos westlich von Votsalakia.

Reizvoll ist auf Samos auch, dass jedes Küstenstädtchen sein eigenes, unverwechselbares Profil besitzt. Vathy und Karlovassi, die größten Häfen und Städte der Insel, bieten zumindest tagsüber quirliges einheimisches Leben und sind exzellente Standorte für Ausflüge mit dem Linienbus. Pythagorio besitzt den malerischsten Yacht- und Bootshafen, die meisten Sehenswürdigkeiten, das schönste Ortsbild und die besten Schiffsverbindungen auf die südlicher gelegenen Inseln des Dodekanes und nach Fourni. Dafür aber wirkt Pythagorio auch schon stark vom Tourismus geprägt. Das trifft noch stärker auf Kokkari zu, das außerhalb der Saison fast leblos erscheint. Während des Sommers aber locken die Kompaktheit des Ortskern direkt am Wasser und der Strand direkt vor vielen kleinen Hotels. Zu diesen vier größeren Zentren gesellen sich viele kleine Strandsiedlungen, die alljährlich im Oktober in den Winterschlaf verfallen und im Mai wieder aus ihm erwachen: so das besonders häufig pauschal angebotene Votsalakia im Inselwesten und das bei jüngeren Individualreisenden besonders beliebte Ireo nahe dem Flughafen.

Gastbeitrag von Klaus Bötig

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Beitrag aus: Inseln Nordöstliche Ägäis |


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