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Alonissos – Die stillste der Nördlichen Sporaden

Von Griechenland Fan | 20.Dezember 2008

Ganz anders als die großen Schwesterinseln Skiathos und Skopelos mit ihrem britischen und niederländischen Massentourismus ist Alonissos, das man am besten vom Festlandshafen Volos aus erreicht. Die Insel ist anders als Skopelos und Skiathos nur teilweise bewaldet. Ihr Hafenort Patitiri ist bei weitem nicht so schön wie die Inselstädte auf den Schwesterinseln, er wird weitgehend von Betonbauten ohne historisches Flair geprägt. Es gibt auf Alonissos nicht so viele Strände wie auf Skiathos und Skopelos, dafür aber auch keine Luxushotels und viel Einsamkeit. Auf Alonissos machen überwiegend Griechen Urlaub, zu denen sich nur im August Heerscharen von Italienern gesellen.

 Kirche auf der Insel Alonissos

Die über 20 km lang gestreckte Insel wird landschaftlich durch von Südwest nach Nordost verlaufende Hügelketten geprägt. An der Westküste fallen sie steil zum Meer hin ab und bilden atemberaubend schöne, bis zu 300 m hohe Felswände. Die Ostseite hingegen senkt sich sanft ab. Hier liegen kleine Fischersiedlungen und ganz verschiedenartige Badestrände, von denen aus man unbewohnte kleine Inseln im Blick hat. Für den Norden ist eine karge Berglandschaft mit Ziegenherden und winzigen Hirtensiedlungencharakteristisch. Der Süden präsentiert sich im Gegensatz zum Norden lieblich und vegetationsreich. Hügel mit dichtem Pinienwald, Aleppo-Kiefern und Olivenhaine prägen hie das Landschaftsbild. Kermeseiche, Maulbeerbaum, Mastix und Erica bereichern die Pflanzenwelt. Im Südteil liegen auch die Hauptsiedlungen und die meisten der kleinen Hotels. Es gibt gut ausgeschilderte Wanderpfade, auf denen man auch zu vielen alten, schiefergedeckten Kapellen gelangt, die oft reizvoll über Steilküsten mit Traumaussicht liegen – wie auf dem Foto die kleine Kirche Panagia sto Vouno aus dem 16./17. Jahrhundert.

Gastbeitrag von Klaus Bötig

Beitrag aus: Nördliche Sporaden |


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