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Milos – Paradies für Hobby Geologen

Von Griechische Inseln Team |

Die Kykladeninsel Mílos ist neben Santorin und Níssyros sicherlich die geologisch interessante Insel der Ägäis. Auch hier findet man noch aktiven Vulkanismus. Milos ist heute die bedeutendste Bergbauinsel des Landes. Abgebaut werden vor allem Perlit, Kaolit und Bentonit. In der Jungsteinzeit war der schwarze Glasfluss Obsidian, der auf Milos reichlich vorkommt, im gesamten Mittelmeerraum begehrt. Noch heute kann man dieses schwarze, scharfkantige  vulkanische Glas leicht finden. Auch Gold ist vorhanden, lohnt jedoch den Abbau nicht. Es gibt sogar Stellen, an denen man herrliche Amethyst-Adern entdecken kann. An einigen Stränden der Insel steigen Schwefelfumarolen gen Himmel, am inneren Ende der weiten Bucht von Adamas kann man nahe dem Elektrizitätswerk im Meer in heißen Quellen baden.

Säulenbasalt auf der Insel MilosAuf Milos sollte man unbedingt eine ganztätige Inselrundfahrt mit dem Boot buchen. Dabei kann man in einsamen Buchten zwischen den eigenartigsten geologischen Formationen baden und passiert auch die Insel Glaronissi, die ganz aus Säulenbasalt aufgebaut ist, wie man ihn so schön in Europa höchstens noch in Island und Nordirland findet.

Milos ist von Piräus aus während der Saison fast täglich mit der Autofähre zu erreichen, außerdem fliegt Olympic Airlines auch mit kleinen Turbo-Props hin. Gute Verbindungen bestehen auch mit Santorin.

Gastbeitrag von Klaus Bötig

Beitrag aus: Kykladen |


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