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Der versteinerte Wald auf Lesbos

Von Griechische Inseln Team |

Vor etwa 20 Millionen Jahren bedeckte dichter Wald den ganzen Westen von Lesbos. Hier wuchsen Mammutbäume, Kiefern, Palmen, Pappeln, Ahorn, Eichen, Platanen und Erlen, Zimt-, Kapern- und Lorbeersträucher. Dann vernichteten heftige Vulkanausbrüche dieses subtropische Paradies. Lavafluss und Ascheregen zerstörten die Wälder, in Folge heftiger Regenfälle bedeckten gewaltige Erdrutsche den Boden.

Versteinerter Baum auf LesbosAus dem Boden austretende silikathaltige Thermalquellen durchtränkten das Erdreich, das Silikat füllte Molekül für Molekül in dem, was von der Pflanzenwelt übrig geblieben war. Dadurch blieben im Versteinerten Wald von Lesbos nicht nur einzelne Bäume fragmentarisch erhalten, sondern auch Früchte, Rinden, Wurzelknollen, Zweige und Blätter.

Das ummauerte und für Besucher bestens erschlossene Gebiet des Lesvos Petrified Forest Park umschließt 286 ha dieses einst etwa 150 000 ha gro0en Waldes. 49 Naturdenkmäler blieben an Ort und Stelle erhalten. Der längste Stamm misst 20 m, der höchste noch stehende immerhin 7 m (siehe Foto). Beide sind Stämme von auch Mammutbäumen genannten Sequoias.

 Ihre einstige Originalhöhe schätzen Experten auf etwa 100 m. Ein an der Kasse zum Park erhältlicher Führer erläutert alle 49 Monumente genau. Weitere Erklärungen bekommt man im modernen Naturhistorischen Museum im nahen Küstendorf Sigri, wo man auch essen, wohnen und baden kann.

Gastbeitrag von Klaus Bötig

Beitrag aus: Inseln Nordöstliche Ägäis |


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