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Mykonos

Die Kykladeninsel Mykonos liegt im Ägäischen Meer zwischen dem griechischen Festland und der Türkei. Mykonos zählt etwa 11.000 Einwohner auf einer Fläche von knapp 90 Quadratkilometer. Inselhauptstadt ist das gleichnamige Mykonos. Ihren Namen bekam die Insel vom Sohn des Königs, der auf der Nachbarinsel Delos regierte.

Mykonos

Im Gegensatz zu Korfu ist die Vegetation auf Mykonos sehr bescheiden, was durch den harten Granitboden bedingt ist. Erhebungen gibt es kaum, der höchste “Berg“ auf Mykonos misst noch nicht einmal 400 Meter. Trotzdem bietet die Insel Mykonos mit ihren zahlreichen, feinensandigen Stränden ein besonderes Flair, und zieht jährlich Tausende von Touristen an. Zur Hauptreisezeit wird der internationale Flughafen von Mykonos von fast allen anderen großen europäischen Flughäfen aus direkt angeflogen. Außerdem existieren mehrere Fährverbindungen zwischen dem griechischen Festland und Mykonos. Auch von den benachbarten Inseln verkehren Fähren und Ausflugsboote in regelmäßigen Abständen.
Glaubt man der Mythologie entstand die Insel Mykonos, nachdem Herakles mehrere Riesen, die er zuvor besiegt hatte, ins Meer warf und diese daraufhin zu Stein erstarrten.


In der Antike stand Mykonos immer etwas im Schatten der berühmteren griechischen Nachbarinsel Delos. Zu Beginn unserer Zeitrechnung wurde die Insel Mykonos zunächst durch verschiedene Völker, wie z.B. die Phönizier, in ihrer Entwicklung geprägt. Nach etwa 100 Jahren unter Herrschaft der Ghizzi Dynastie gerät Mykonos Anfang des 14. Jahrhunderts unter die Verwaltung der Republik Venedig. Gegen Ende des Mittelalters erobern schließlich die Türken das Eiland, bis Mykonos schließlich im Jahre 1830 im so genannten Unabhängigkeitskrieg befreit wurde. Zu dieser Zeit lag die Wirtschaft auf der Insel Mykonos völlig brach, und es dauerte einige Jahrzehnte, bis sich Mykonos wieder so weit erholt hatte, dass die Bewohner ein halbwegs menschenwürdiges Auskommen hatten. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg begann sich der Tourismus auf Mykonos zu etablieren und sorgte dafür, dass dieser fortan zu Haupteinkommensquelle der Bewohner wurde.

In der Vergangenheit entwickelte sich die Insel Mykonos zu einem Lieblingsplatz der Schönen und Reichen, und auch zahlreiche Künstler ließen sich auf Mykonos nieder. Mit Beginn des Massentourismus relativierte sich dies jedoch, trotzdem zählt Mykonos auch heute nicht zu den billigsten Reisezielen. Seit den sechziger Jahren ist Mykonos außerdem eines der bevorzugten Reiseziele von Schwulen und Lesben. Die überwiegend sehr toleranten Inselbewohner stellten sich schnell auf diesen Umstand ein, so dass es heute spezielle Hotels, Diskotheken und Strände für Homosexuelle auf der Insel gibt.

Trotz oder vielleicht gerade wegen der vergleichsweise kargen Vegetation hat Mykonos einen ganz eigenen Reiz. Die Architektur bietet mit ihren kleinen weißen Flachdachhäusern, die im Sommer meist reichhaltig mit Blumen und anderem Schmuck versehen sind, ein ursprüngliches, mediterranes Flair. Das Wahrzeichen der Insel Mykonos sind die Kato Mili - die fünf Windmühlen auf einem Hügel in der Inselhauptstadt. Nahezu jeder, der einmal eine Postkarte von Mykonos bekommen hat, wird diese Windmühlen kennen. Ganz in der Nähe befindet sich übrigens auch ein landwirtschaftliches Museum, welches besonders sehenswert ist.


Eine weitere Sehenswürdigkeit auf Mykonos, die Sie nicht verpassen sollten, ist das Panagia-Turliani-Kloster. Es wurde Mitte des 16. Jahrhunderts gegründet und erbaut und beherbergt heute ein Museum, in dem Gegenstände aus der Zeit der byzantinischen Herrschaft ausgestellt sind. Wer sich für Kirchen interessiert, sollte sich außerdem die Panagia-Paraportiani-Kirche ansehen. Sie entstand aus fünf einzelnen Kapellen, die über die Jahre miteinander verbunden wurden und so heute einen architektonisch interessanten Kirchenkomplex bilden. Die älteste der Kapellen stammt aus dem Jahre 1425. Neben den bereits erwähnten Museen befinden sich noch weitere auf der Insel. Am Hafen der Hauptstadt finden Sie das archäologische Museum von Mykonos, das bereits im Jahre 1902 erbaut wurde. Hier kann man vor allem Keramiken, Statuen sowie Schmuck und Gegenstände des täglichen Lebens bewundern. Sehenswert sind außerdem das Volkskundemuseum auf dem venezianischen Berg sowie das ägäische Schifffahrtsmuseum, das erst seit ca. 20 Jahren existiert.

Wem nach so viel Kultur der Sinn nach Erholung und Sonnenbaden steht, der findet auf Mykonos zahlreiche zum Teil traumhafte Strände vor. Die bekanntesten Strände auf Mykonos sind der Paradise Beach, der Super Paradise Beach sowie der Platis Gialos Beach. Alle drei liegen an der Südküste der Insel und sind typische Fun- und Partystrände, an denen fast jeden Abend verschiedene Veranstaltungen stattfinden. Wer auf Mykonos dagegen eher Ruhe und Einsamkeit möchte, für den sind eher die Strände von Ornos und Psarou geeignet.