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Zypern

Zypern - eine Insel schön wie Aphrodite

Spätnachmittags auf Zypern durch die Bergwelt des Troodos-Gebirges zu fahren, ist ein unvergleichliches Erlebnis. Wenn die Sonne zu sinken beginnt, nimmt jeder Höhenzug einen anderen Grau- oder Blauton an, staffelt sich eine Bergkette hinter der anderen. Was in der oft flimmernden Mittagshitze wie ein einziges Gebirgsmassiv erscheint, entpuppt sich in der Dämmerung als schier endlose Reihung von Bergen, die bis an den Horizont reichen. Zweierlei begreift man spätestens jetzt: Zyperns Größe (immerhin ist die Insel noch vor Kreta die drittgrößte im Mittelmeer) und Zyperns Waldreichtum (keine Mittelmeerinsel ist stärker bewaldet). Außerdem wird klar: Die Strände der Insel sind zwar lang und schön, aber doch nur eine Randerscheinung. Auch abseits der Küsten hat Zypern sehr viel zu bieten!

Zypern - Felsen der Aphrodite
Foto: Felsen der Aphrodite

Steht man auf dem höchsten Gipfel der Insel, dem fast 2000 m hohen Olymp, zeigt Zypern bei klarer Sicht seine Konturen. Im Süden reicht der Troodos fast bis ans Meer heran, im Osten bei Larnaca, im Westen bis Paphos. Im Norden fällt er in eine breite, nur 100 m hoch gelegene Ebene ab, die Zypern von Ost nach West, von Küste zu Küste durchzieht. In ihrer Mitte liegt die geteilte Inselhauptstadt Nicosia. Auf ihrer anderen Seite erhebt sich noch einmal ein schmales, aber langes und sehr alpin anmutendes Gebirge, das auf mehr als 100 km die Nordküste säumt. Es liegt bereits im türkisch-sprachigen Teil der Insel, denn seit 1974 ist Zypern in die größere, griechisch-sprachige Republik Zypern und die international nur von der Türkei anerkannte Republik Nord-Zypern  geteilt. Urlauber können die Grenze zwischen beiden Teilen an sieben Checkpoints problemlos und nur mit Personalausweis beliebig rund um die Uhr passieren.


Wer sich mit dem Mietwagen, Taxi oder Ausflugsbus aufmacht, den griechischen Teil der Insel zu erkunden, wird überrascht sein, wie viel Schönes es zu sehen und erleben gibt. Die Sandstrände der sommerlichen Party-Metropole Ayia Napa und des buchtenreichen Paralimni-Protaras sind die schönsten des Südens. Gut baden kann man aber auch bei Larnaca, Limassol, Pissouri, Paphos und Polis. Im Troodos erwartenden Reisenden einsame Zedernwälder und grüne Bachtäler, Wasserfälle und Forellenteiche, Obstgärten und Weinberge. Dort kann man auf vielen bestens markierten Naturlehrpfaden und Trails ausgezeichnet wandern, in stilvollen Berghotels in 1500 m Höhe am Pool liegen, auf zahllosen Picknickplätzen grillen und rasten und sogar noch Geier in den Lüften sehen. Im Winterhalbjahr leben in den beiden Salzseen an der Küste bei Larnaca und Limassol Tausende von rosa Flamingos, von Dezember bis Februar sind an den Hängendes Olymp meist gar Skilifte in Betrieb.

Zypern - Ruinen von Salamis
Foto: Ruinen von Salamis

Auch die vielen antiken Stätten und Museen Zyperns sind nur zwei der Attraktionen der Insel. Nicht weniger bedeutend sind die vielen, immer noch von Mönchen oder Nonnen bewohnten Klöster und die mehr als zwei Dutzend uralten Kirchlein in den Bergen, in denen sich byzantinische Wandmalereien über viele Jahrhunderte hinweg so gut wie sonst kaum irgendwo erhalten haben. Das Landschaftsbild prägen auch die Kuppeln und Minarette von Moscheen, die Festungen und Burgen der Byzantiner, der Kreuzritter, der Venezianer und der Türken: Zypern hatte viele Herren.


Für den, der viel sehen will, ist das gute Straßennetz der Insel ein großer Vorteil. Von jedem Urlaubsort aus kann man auf Tagesausflügen jedes andere Ziel auf der Insel erreichen, Staus gibt es auf den sehr gut ausgebauten Autobahnen auch. An den Linksverkehr gewöhnt man sich schnell. Auch die Verständigung macht keine Probleme: Nahezu jeder Zypriote spricht gut Englisch, in Hotels wird meist auch Deutsch gesprochen.